A Bullerbü Life ist umgezogen!

Schon mehrmals habe ich es in den vergangenen Wochen angekündigt, jetzt ist es so weit:

A Bullerbü Life ist umgezogen! Ihr findet mich zukünftig unter a-bullerbue-life.de

Ich freue mich, wenn ihr dort mit mir gemeinsam weiter diskutiert und euch dort häuslich niederlasst!

Liebe Grüße

eure Ida

Ein Wochenende in Bildern – 03./04. September 2016

Ein verregnetes, gemütliches Wochenende liegt hinter uns – auch in dieser Woche mit nur wenigen Bildern. Aber weniger ist eben oft mehr.

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Das Wochenende begann mit einem morgendlichen Besuch auf dem Markt. Im Regen. Und mit viel guter Laune, denn Regenwetter kann uns nun wirklich nicht aus der Fassung bringen.

Unterwegs haben wir das eine oder andere für unseren Jahreszeitentisch gefunden. Wir freuen uns schon auf die Kastanienzeit!

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Außerdem sammeln wir nach wie vor alle hallbwegs akzeptablen Rosenblätter aus unserem Garten und trocknen sie. Daraus werden dann im Winter dann ganz besondere Weihnachtsgeschenke. Falls ihr schon neugierig seid: Ein bisschen Geduld braucht ihr noch (wir ja auch!), aber ich werde euch nicht vorenthalten, was wir mit den Rosenblättern anstellen.

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An diesem Wochenende haben wir vergleichsweise viel Zeit drinnen verbracht – und dort intensiv gespielt und gelesen…

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… an den Puppen der PuppenMITmacherei, die nächste Woche in die nächste Runde geht, weiter gearbeitet (ich habe immer noch nicht ganz aufgeholt, was ich im August versäumt habe)…

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… und etwas Zeit zum Arbeiten blieb tatsächlich auch.

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Zeit für Ruhepausen auf Mamas Rücken waren aber ganz genauso wichtig!

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Wie war euer Wochenende?

Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr auch bei Geborgen wachsen.

Wie ist ein guter Eltern-Blog?

Kürzlich las ich einen Artikel über die aktuelle Entwicklung von Eltern-Blogs. Es ging darum, dass sich Eltern-Blogs immer weiter professionalisieren, dass viele Eltern-Blogger ihr Hobby zum Beruf machen und auch darum, wie unterschiedlich Eltern-Blogs eigentlich aussehen.

Das fand ich spannend.

Und mir wurde bewusst wie außerordentlich vielseitig die Eltern-Blog-Szene eigentlich ist. Da gibt es Blogs, die eigentlich ein bisschen wie ein digitales Tagebuch aufgebaut sind. Eltern – meist Mütter – berichten über ihren Alltag, über die Entwicklung ihrer Kinder, die Fragen und Themen, die sie beschäftigen und zeigen oft eine Menge Fotos.

Dann gibt es die Eltern-Blogs, die zum Mitmachen anregen. Sie sind so eine Art digitales Koch- oder Bastelbuch, auch Handarbeit oder die Inneneinrichtung (oder wie es auf Schick heißt: Interior Design) werden häufig thematisiert. Zum Teil auch Themen wie Mode. Oft wird diese Art des Bloggens kombiniert mit entweder der oben beschriebenen Tagebuch-Variante oder einer der folgenden Varianten.

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Eltern-Blogs sind selten einseitig.

Einige Blogs bieten neben persönlichen Einblicken auch Fachartikel bzw. Fachwissen an zu bestimmten Eltern-relevanten Themen. Bekannt sind in dieser Sparte vor allem Blogs, die sich mit Attachment Parenting auseinander setzen. Oder mit Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Und da kommen wir zum nächsten Punkt: Den politischen Blogs. Viele Eltern-Blogs vertreten verschiedene familienpolitische Standpunkte auf ihren Blogs. Meist werden die Themen Vereinbarkeit, Betreuung und Bildung diskutiert. Zum Teil werden auch noch mehr politische Themen besprochen, bspw. Umweltthemen.

Dann gibt es noch eine ganze Reihe Eltern-Blogs, die eher speziellere Themen abdecken. Dazu gehören Großfamilien, Patchwork-Familien, Alleinerziehende, Regenbogenfamilien, religiöse Familien, auch dem Thema Behinderung widmen sich einige Blogs.

Diese Aufzählung ist garantiert unvollständig.

Aber sie ergibt schon mal ein gewisses Bild: Eltern-Blogs sind äußerst vielfältig, erfinden sich immer wieder neu und können ganz unterschiedlich ausgerichtet sein.

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Aber was macht einen Eltern-Blog jetzt eigentlich zu einem guten Blog?

Meine eigene Gegenfrage dazu wäre zunächst: Was heißt denn in dem Zusammenhang eigentlich „gut“? Woran bemisst sich das? Eine große Leserschaft? Die Qualität der Artikel? Aber wie lege fest, welche Artikel hochwertig sind und welche nicht? Ich bin mir gar nicht sicher, ob sich das überhaupt objektiv festlegen lässt. Denn Eltern suchen ja nach ganz unterschiedlichen Dingen, wenn sie Blogs lesen.

Wer sich mit Ernährungsfragen auseinandersetzen möchte, wird auf einem auf Bastel-Themen spezialisierten Blog sicherlich nicht glücklich. Aber vielleicht inspiriert ihn ein Blog, der sich viel mit Umweltthemen beschäftigt – denn da gibt es Überschneidungen.

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Und was denke ich ganz persönlich?

Bleibt also die Frage, was für mich ein guter Eltern-Blog ist – oder besser gesagt: Welche Art Blogs ich selbst gern lese und was ich mir wünsche. Ich mag die Vielseitigkeit sehr gern. Ich mag Blogs, die Handarbeitsideen und Anleitungen teilen. Aber ich mag auch Blogs, die viel Fachwissen vermitteln. Und ich mag politische Blogs – Blogs, mit einer klaren Position. Gern auch einer unbequemen Position.

Was mir bisher ein bisschen fehlt, sind religiöse Eltern-Blogs. Das Thema Religion ist in unserer Gesellschaft nicht sonderlich präsent und wenn es dann doch in Erscheinung tritt, verunsichert das viele von uns. Ich denke Blogs, die einen Einblick geben in ein religiöses Alltagsleben, könnten da bestimmt Abhilfe schaffen.

Wie ist das für euch, was für Blogs lest ihr gern und was wünscht ihr euch?

Rückblick August: Eure 5 beliebtesten Posts

Der August war ein ruhiger Monat – eine Sommerpause eben. Diese Pause habe ich mir gegönnt und viele von euch auch. Trotzdem habt ihr viel mit mir diskutiert – im August sind immerhin 66 Kommentare zusammengekommen!

Und das sind eure fünf beliebtesten Artikel im August gewesen:

  1. Im August hat euch am meisten „Warum unsere Kinder nicht selbstbestimmt fernsehen und Süßigkeiten essen dürfen“ beschäftigt. Ich bin darauf eingegangen, warum ich denke, dass es OK ist Grenzen zu setzen. Auch wenn man seine Kinder bedürfnisorientiert aufwachsen lässt. Dieses Thema ist immer sehr umstritten.
  2. Ich habe im August außerdem beschrieben, wie eine „Natürliche Babypflege“ aussehen kann – also eine möglichst nachhaltige und müllarme Körperpflege. Das scheint auch euch beschäftigt zu haben.
  3. Nach wie vor beliebt bei euch ist mein Artikel „Sie muss lernen, dass ich nicht immer für sie da bin!“ in dem ich beschreibe, warum ich mit diesem Satz so gar nicht einverstanden bin.
  4. Passend zu meiner neuen Artikel-Serie „Bleiben wir kitafrei?“ habt ihr euch im August auch wieder mit meinem Hauptartikel zum Thema „Kitafrei“ auseinandergesetzt.
  5. Immer wieder für mich überraschend und trotzdem nicht neu: „Die Bullerbü-Familie“ – einer meiner ersten Artikel – steht bei euch in jedem Monat hoch im Kurs.

Hallo September!

Schon ist er da – der September! Meine Blogpause ist vorbei und jetzt geht es hier auf A Bullerbü Life wieder etwas geschäftiger zu. Und es steht viel an im September!

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Es geht mit der PuppenMITmacherei weiter. Im August konnte ich am Treffen der PuppenMITmacher wegen meiner Blogpause ja nicht teilnehmen, deswegen habe ich noch ein wenig aufzuholen. Und dann geht es schon zum nächsten Schritt. Es wird auf jeden Fall viele Bilder geben und eure Ideen und Vorschläge sind immer willkommen. Fragen natürlich auch.

Im August ist meine neue Artikel-Serie „Bleiben wir kitafrei?“ gestartet. Ich werde euch auf dem Laufenden darüber halten, wie wir uns entscheiden. Dürfen unsere Kinder weiterhin bei uns zu Hause bleiben? Sollen sie in Zukunft doch irgendwann in den Kindergarten gehen? In was für einen Kindergarten würden sie dann gehen und wie lange? Es bleibt spannend. Und bisher bleiben auch viele Fragezeichen.

Und damit noch nicht genug.

Denn im September arbeite ich außerdem noch an zwei anderen großen Projekten. A Bullerbü Life soll nämlich umziehen! Ein Server-Umzug ist mit allerhand kleineren und größeren Hürden gespickt und gleichzeitig auch mit einer Menge Spaß. A Bullerbü Life wird sich also etwas verändern – aber keine Angst, ihr werdet es noch wiedererkennen.

Und dann schreibe ich natürlich noch an meinem zweiten Buch. Diejenigen Leser unter euch, die auch auf den sozialen Netzwerken mit mir verbunden sind, haben das ja schon mitbekommen. Aber ich denke darüber nach euch noch intensiver in den Schreibprozess einzubinden. Wie fändet ihr es, wenn ihr ganz direkt zu Wort kommen könntet?

Was habt ihr im September vor?

Bleiben wir kitafrei? Die Suche nach einem geeigneten Kindergarten – oder auch nicht

In der Vergangenheit habe ich schon öfters mit euch meine Gedanken zum Thema „kitafrei“ geteilt, denn unsere Kinder werden bisher ausschließlich durch uns Eltern betreut. Abgesehen von Einzelsituationen, wo mal die Oma oder die Patentante einspringt. Wir genießen diesen Weg sehr und er ist für uns entspannt und friedlich und ganz und gar stimmig.

Aber werden wir auf diesem Weg bleiben?

Wir wissen es noch nicht. Wir denken schon eine ganze Weile über diese Frage nach und ziehen alle möglichen Gedanken in Betracht – entschieden haben wir uns aber noch nicht. Wir sind noch im Prozess. Auf der Reise sozusagen. Und auf diese Reise nehmen wir euch mit. Ich werde euch auf dem Laufenden halten über unseren Entscheidungsprozess in der Kita-Frage.

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Vielleicht bist du gerade in einer ähnlichen Situation?

Dann kann ich dir vielleicht mit unseren Überlegungen, unseren Zweifeln, unseren Gedanken, Ideen und Entscheidungen helfen. Vielleicht denkst du über ganz ähnliche Lösungen nach – oder auch nicht. Vielleicht wird dir durch unsere Gedanken auch deutlich, dass du etwas ganz anderes möchtest, suchst und brauchst.

Wo stehen wir gerade?

Gerade jetzt im Moment beschäftigen uns eine ganze Reihe Fragen, es ist ein bisschen so, als ob wir unser Pferd von hinten aufzäumen würden. Was für eine Schule könnten wir uns für unsere Kinder vorstellen? Das ist tatsächlich unsere Ausgangsfrage. Obwohl unsere Kinder noch so klein sind. Irgendwie bescheuert. Aber an dieser Frage hängt so viel. Wenn wir uns für eine Schule mit einem besonderen Konzept entscheiden sollten, dann kann es von Vorteil sein, wenn unsere Kinder schon einen Kindergarten besucht haben, der nach dem gleichen Konzept gearbeitet hat. Anders herum kann es von Nachteil sein, wenn unsere Kinder gar nicht im Kindergarten gewesen sind.

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Aber was für eine Schule wäre das?

Es gibt ausgezeichnete staatliche Schulen. Es gibt tolle konfessionelle Schulen. Und es gibt großartige freie Schulen. Eigentlich ärgert es mich unheimlich, dass unsere Kinder überhaupt zur Schule gehen müssen, mir wäre es viel lieber, wenn wir als Familie gemeinsam ganz frei entscheiden könnten, ob unsere Kinder denn überhaupt zur Schule gehen möchten oder lieber in der Familie lernen würden (Stichwort Home Education). Wir haben allerdings Angst vor den Konsequenzen, die uns in Deutschland drohen würden.

Deshalb werden wir wohl klein beigeben.

Wir haben uns intensiv mit verschiedenen pädagogischen Ansätzen beschäftigt, unter anderem Montessori und Waldorf. Über unsere Haltung zur Waldorfpädagogik habe ich ja schon einmal einen Artikel geschrieben. Wenn du diesen Artikel kennst, wird es dich vielleciht verwundern, dass wir trotzdem eine Waldorfschule für uns in Betracht ziehen würden.

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Ja. Tatsächlich. Warum genau, das so ist, erzähle ich dir das nächste Mal.

Genau dieser Gedanke, dass Waldorf für uns als Familie vielleicht funktionieren könnte, lässt uns jetzt im Moment Ausschau halten nach Waldorfkindergärten. Einfach mal schauen. Mal sehen, ob wir uns vorstellen könnten, unsere Kinder dort ihre Vormittage verbringen zu lassen. Mal sehen, ob wir zusammen passen könnten – wir und der Kindergarten. Mal sehen, ob unsere Kinder überhaupt in den Kindergarten gehen wollen würden.

Mal sehen.

Ich halte euch auf dem Laufenden. Wie sieht es bei euch aus? Erzählt doch mal von euren Entscheidungsprozessen!

Ein Wochenende in Bildern – 27./28. August 2016

Die schönsten Wochenenden sind die bilderärmsten – und deshalb gibt es an diesem Wochenende auch nur acht Bilder. Dafür acht schöne Bilder, die die Geschichte eines schönen Wochenendes erzählen.

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Und zwar die Geschichte eines ruhigen und entspannten Wochenendes. Mit Ruhezeiten in der Hängematte…

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… Zeit zum Spielen…

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… und zum Lesen. Das ist das Buch, das ich aktuell für den Kösel-Verlag lese und ich kann es schon jetzt wärmstens weiter empfehlen. In der nächsten Woche könnt ihr meine Rezension lesen.

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Zeit zum Arbeiten gab es auch – wenn auch begrenzt. Aber so ist das eben und so soll es auch sein. Nicht die Arbeit hat Priorität, sondern die Familie. Und auch wenn es manchmal mühsam ist und zeitweise nicht so ganz voran geht, wächst und gedeiht mein Buch doch stetig.

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Eine Stärkung für zwischendurch. Zum Teil schon geplündert.

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Und das ist mein aktuelles Projekt (also neben 100 anderen…): Rosenblätter sammeln. Und trocknen. Sie sind die Grundlage für die diesjährigen Weihnachtsgeschenke…

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Die Kinder spielen derweil und stellen eins ums andere Mal unter Beweis, dass sie kein teures Spielzeug brauchen. Manchmal reichen schon Mamas und Papas Schuhe.

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Und so endet unser Wochenende.

Wie war euer Wochenende?

Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr bei Geborgen Wachsen.